Dokumentenakkreditivgeschäft

 

 

Dokumentenakkreditivgeschäft

Der internationale Handel ist mit verschiedenen Risiken behaftet. Hierzu zählen politische Risiken wie das Konvertierungs- und Transferrisiko, das Zahlungsverbot und das Moratorium (KTZM-Risiken) aber auch das Abnahme- und Bonitätsrisiko. Damit sich die Vertragspartner gegen diese Risiken absichern können, existieren diverse Instrumente, darunter das klassische unwiderrufliche Dokumentenakkreditiv. Hierbei gibt die eröffnende Bank und ggfs. die bestätigende Bank dem Begünstigten jeweils ein bedingtes abstraktes Schuldversprechen, bei korrekter Vorlage der zuvor definierten Dokumente Zahlung zu leisten. Zum Nachweis der Lieferung der Ware an den Importeur prüft die Bank nur die zugehörigen Lieferdokumente auf deren Konformität zum Akkreditiv. Die Ware und deren Versand wird von der Bank lediglich anhand der Dokumente geprüft; eine tatsächliche Prüfung der Qualität der Ware oder des erfolgten Versandes vor Ort durch die Bank findet nicht statt. Daher gilt der Aufmachung der Dokumente höchstes Augenmerk.

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